Im Portrait: Anita Chikora

Grünkohl auf dem Teller und »Summer of 69« im Ohr 


Hier wird Arbeit mit Leidenschaft vereint! An diesem ,,meetwoch“ hat uns Anita Chikora einen Einblick in ihre Arbeit beim »Sozialen Ring Rhein Ruhr« vermittelt und uns etwas über sich erzählt. Fest steht: Hinter der 169cm großen Frau steckt ein echter Genuss-Mensch! Zu finden ist sie im »Wohnbereich Sonnenschein«. Fast täglich sieht man sie hier über die Flure wuseln, immer bereit für den einen oder anderen wichtigen und notwendigen Handgriff. Gute Laune inklusive. Diese verbreitet sie auch gerne bei den Bewohnerinnen und Bewohnern. 


„Tanzen, lachen und füreinander da sein“ – das ist das Motto von Anita Chikora. Die fünffache Mama ist seit dem 23. Juli 2025 für den Sozialen Ring tätig und arbeitet im »Wohnbereich Sonnenschein« im Haus Marienburg. Dort unterstützt sie die Bewohnerinnen und Bewohner bei allen Alltagsdingen, die von morgens bis nachmittags bzw. abends anstehen. „Dazu zählt nicht nur die klassische Pflege am Morgen und am Abend, sondern auch eine Hilfestellung und Unterstützung bei den Mahlzeiten“, berichtet die 55-Jährige. „Hierbei ist das Anreichen sowie das Zubereiten oder Zerkleinern der Speisen gemeint, damit unsere Bewohner das Frühstück, Mittag oder Abendessen zu sich nehmen können.“

Anita Chikora ist nicht nur auf den Gängen und in den Zimmern von »Haus Marienburg« unterwegs, auch kocht sie privat leidenschaftlich gerne bei sich zu Hause. Und das überwiegend für ihren Besuch. Eigentlich hat sie an allem Spaß, was sich um das Thema kochen dreht, dabei liegt ihre geschmackliche Vorliebe definitiv bei den Eintöpfen. Gäbe es für sie einen „perfekten Moment“, würde ein Teller Grünkohl vor ihr stehen und dabei ihr Lieblingslied (»Summer of 69«, Bryan Adams) erklingen. 

Gebürtig stammt sie aus Herne, wohnt jedoch schon seit Jahren in Oberhausen. Als alleinerziehende Mutter von drei Töchtern und zwei Söhnen, wollte sie ihren Kindern eine neue schulische Alternative bieten und zog samt Familie im Jahr 2001 nach Oberhausen. Doch erst in diesem Jahr verschlug es die Hunde- und Katzenliebhaberin dann zur Marienburgstraße, wo sie eine feste Anstellung in der Pflege fand. 

Zuvor war die gelernte Altenpflegehelferin für ein anderes Unternehmen tätig. „Ich haben mich persönlich vom ersten Moment an gut aufgehoben gefühlt. Heute kann ich durchaus sagen, dass ich es schade finde, dass wir erst so spät zueinander gefunden haben.“

Anita Chikora liebt nicht nur Tiere, sondern auch ihren Beruf!


Am »Haus Marienburg« finde ich persönlich gut, dass es sich hier zu jeder Minute um die Bewohner dreht. Niemand schimpft, sollte ein Bewohner einmal etwas mehr Zeit benötigen“, führt sie aus. Aber das ist nicht der einzige positive Aspekt, den Anita Chiroka an ihrem Beruf wertzuschätzen weiß. Sie liebt es mit den Bewohnern zu lachen, den respektvollen Umgang im Team sowie mit den Pflegedienstleitungen. „Um es auf den Punkt zu bringen: Hier wird Hand in Hand gearbeitet, untereinander wird sich bestmöglich geholfen!“ Doch auch sie erfährt Wertschätzung. „Die Kolleginnen haben zu mir gesagt, ich sei ein »Glücksgriff« für den Wohnbereich und für sie. Auch würde ich wohl gut ins Team passen. Da bin ich ehrlich, dass macht auch etwas mit einem.“ Da passt es doch sehr gut, dass sie Empathie als ihre größte Stärke bezeichnet.


Neben ihrem Beruf steht ihre Familie an erster Stelle in ihrem Leben. Mit Spannung und großer Vorfreude wartet sie auf die Geburt ihres bereits dritten Enkelkindes. Dieses kommt Anfang November zur Welt. Zur Entspannung verbringt sie gerne Zeit mit ihren Enkelkindern oder geht in der Natur spazieren. Doch dieses sind nicht die einzigen Dinge, mit denen Anita Chikora ihre Freizeit verbringt! Sie geht gerne ihrem kreativen Hobby, dem Diamant Painting, nach oder tanzt ganz klassisch Disco Fox auf privaten Partys. Wenn es dann doch mal wieder etwas ruhiger zugehen und weiter weg gehen soll, verbringt sie gerne einen Urlaub in Norddeich oder in Niederbayern, ihrer alten Heimat, wo sie zuvor auch sieben Jahre lang gelebt hat und einen persönlichen Bezug zur Region hat. Hier hat sie die Möglichkeit, sich eine Auszeit von ihrem Alltag zu gönnen, an einem ruhigen Ort zu entspannen und Leib und Seele baumeln zu lassen.